Vom 25. August bis zum 28. November 2003 dauerte der Entstehungsprozess des über acht Meter breiten Bildes, dessen Wirkung durch die konkav gewölbte Wand noch intensiviert wird. Rekordverdächtig ist die Zahl von 45000 sich fünffach überlagernden und exakt mit dem Lineal gezogenen Strichen, die dem Bild erst eine Dichte geben. Astrid Schröder ist sich bewusst: "Meine Malerei ist nicht so leicht verstehbar für alle." Auf jeden Fall spricht sie unmittelbar die Emotionen an. Vielerlei Interpretationen bleiben möglich. Die Linien bilden so etwas wie einen Takt, der den Fluss und das Vergehen der Zeit andeuten könnte. Und die Linien geraten auch mal außer Tritt, um sich dann doch wieder zu fangen und wieder in die Ordnung zu kommen.

"45000", Wandbild im Schwurgerichssaal des Landgerichts Regensburg / Fotos: Peter Ferstl Regensburg, 2003

DOM PLATZ 5

Informations- und Besucherzentrum 

am Dom St. Peter

Kunstfenster

 

In der Zeit zwischen dem Oster- und dem Pfingstfest ist das Diptychon 6 : 5 : 014 der Regensburger Malerin Astrid Schröder im Schaufenster des Informationszentrum zu sehen.

 

Tel.: (0941) 597-1662

e-mail: domkapitel@bistum-regensburg.de

Regensburg