Zeichnung

Mit Graphitstiften werden feine, beinahe seismographisch anmutende Linienfelder geschaffen. Als zentrales Anliegen wird die Visualisierung eines zeitlichen Ablaufes formiert. Die Grafiken von Astrid Schröder folgen einer selbst gesetzten Zeilenordnung, die sie als Bewegungsraum und Modus respektiert. Jede von Hand gezogene Linie bezieht sich dabei auf einen aus strenger Ordnung und zufälligen Einwirkungen bestehenden Bildrhythmus, der auf die innere Befindlichkeit der Künstlerin reagiert.

 

Einmal läuft die Linie mit dem Schwung auf dem Handgelenk aus, unterbricht und setzt erneut an. Ein anderes Mal bricht die Linie ab und beginnt nach einem Millimeter Zwischenraum erneut. Diese Unterbrechungen der Handschrift treffen genau auf die Zeilenmarkierungen, kreuzen sie, oder pendeln sich innerhalb einer "Toleranzzone" ein.

 

Patrick Pongratz

 

Notation, 93 x 150 cm, 2000 / Foto: Peter Ferstl Regensburg
Notation, 93 x 150 cm, 2000 / Foto: Peter Ferstl Regensburg
Notation, 93 x 150 cm, 2009 / Foto: Peter Ferstl Regensburg
Notation, 93 x 150 cm, 2009 / Foto: Peter Ferstl Regensburg
Notation, 93 x 150 cm, 2009  / Foto: altrofoto. uwe moosburger, regensburg
Notation, 93 x 150 cm, 2009 / Foto: altrofoto. uwe moosburger, regensburg
Notation, 93 x 150 cm, 2009 / Foto: altrofoto. uwe moosburger, regensburg
Notation, 93 x 150 cm, 2009 / Foto: altrofoto. uwe moosburger, regensburg
Notation, 93 x 150 cm, 2009 / Foto: altrofoto. uwe moosburger, regensburg
Notation, 93 x 150 cm, 2009 / Foto: altrofoto. uwe moosburger, regensburg
Notation, 93 x 150 cm, 2009 / Foto: altrofoto. uwe moosburger, regensburg
Notation, 93 x 150 cm, 2009 / Foto: altrofoto. uwe moosburger, regensburg

DOM PLATZ 5

Informations- und Besucherzentrum 

am Dom St. Peter

Kunstfenster

 

In der Zeit zwischen dem Oster- und dem Pfingstfest ist das Diptychon 6 : 5 : 014 der Regensburger Malerin Astrid Schröder im Schaufenster des Informationszentrum zu sehen.

 

Tel.: (0941) 597-1662

e-mail: domkapitel@bistum-regensburg.de

Regensburg